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Projekt Overlander

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Der weltweit führende Wehrtechniklieferant Rheinmetall MAN Military Vehicles Australia (RMMVA) erhält den Zuschlag für den renommierten Australian Defence-Vertrag mit der Bezeichnung „Projekt Overlander“. HUBER+SUHNER wurde von RMMVA ausgewählt, um das Unternehmen bei der Lieferung der besten Fahrzeuge mit der neuesten Technologie zu unterstützen, damit das Projekt Overlander zum Erfolg wird.

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Tobias Neff, Application Engineer at H+S Switzerland, Marc Pickering, Sales Manager at H+S Australia and Mark Nicoll, Project Manager & Application Engineer at H+S Australia


Rheinmetall MAN Military Vehicles Australia (RMMVA), Teil der Rheinmetall Group, ist ein weltweit führender Wehrtechniklieferant und erhielt den Zuschlag für den bedeutenden Australian Defence-Vertrag Land 121 Phase 3B mit dem Commonwealth of Australia.

Im Rahmen dieses Projekts, das auch als Projekt Overlander bekannt ist, wurde RMMVA gebeten, ca. 2500 mittelschwere bis schwere militärische Logistikfahrzeuge bereitzustellen sowie 3000 zugehörige Karosserien und Module für Schulungszwecke für die australische Armee. Zum Lieferumfang der Fahrzeuge gehört eine Vielzahl von Modulen mit den entsprechenden Kabelsystemen für Führungs-, Kontroll-, Kommunikations-, Computer- und Nachrichtendienstfunktionen (C4I).

Bei RMMVA wusste man, dass man Eindruck machen muss und nur die besten Fahrzeuge mit der neuesten Technologie liefern kann. Zu diesem Zweck sicherte sich das Unternehmen die Unterstützung von HUBER+SUHNER.
 
Global bewährte Kapazität und Kompetenz
 
„HUBER+SUHNER ist ein finanzstarkes Unternehmen und hat einen erstklassigen Ruf als Lieferant von Qualitätsprodukten“, meint Brett Trigger von RMMVA. „Nachdem HUBER+SUHNER mit HF/LF-Assembly-Mustern mit Prüfberichten in den frühen Stadien seine Kompetenz unter Beweis gestellt hatte, wussten wir, dass wir die richtige Wahl getroffen hatten.“

HUBER +SUHNER versorgt RMMVA mit dem Equipment, das erforderlich ist, um das Projekt Overlander zum Erfolg zu machen. Mit einem Gesamtwert von über 6 Millionen Dollar über 4 Jahre umfasst dies: Blitzschutzkomponenten, Schutzkappen und Parkdosen, HF-Netzanschlusskits (VIKs), Radox-Kabel für Subassemblies für das Command-Post-Funkmodul und LF-Assemblies für Blitzschutzkomponenten.
 
Für die HF-VIKs war eine Ultra-Flex-Version des HUBER+SUHNER „Spuma“ – einem Schaum-Dielektrik-Koaxialkabel – erforderlich, zusammen mit qualitativ hochwertigen, präzisionsgefertigten HF-Verbindern und Roxtec-Kabeldurchführungen, um die Separierung des Fahrgastraums zu gewährleisten. Zur Oktopus-Kabelassembly gehört auch ein proprietäres Harris-Kommunikationskabel.
 
RMMVA wählte HUBER+SUHNER als Partner, weil in Australien wie in Europa technische Unterstützung bereitsteht, insbesondere seit sich HUBER+SUHNER beim Waratah-Bahnprojekt in Australien als zuverlässiger Lieferant etabliert hat.
 
„HUBER+SUHNER Australia konnte ein Angebot von signifikantem Wert machen, was uns – in Kombination mit der unternehmerischen Stärke, der kulturellen Kompatibilität und der Erfahrung mit der Zusammenarbeit mit grossen Bauunternehmen weltweit – grosses Vertrauen in seine Kompetenz vermittelte“, fügt Trigger hinzu.

HUBER+SUHNER Australia hat seine eigenen Technik-, Projektmanagement- und Installationsteams, die nach Bedarf für lokale Änderungen oder Reparaturen an den Kabelsystemen herangezogen werden können. Dieser über die ganze Produktlebensdauer hinaus verfügbare Support war ein wichtiges Vertragselement für Rheinmetall und die australische Regierung.
 
„Wir legen Wert darauf, unseren Kunden in aller Welt Support bieten zu können, insbesondere für grössere Wehrtechnikprojekte wie das Projekt Overlander“ sagt Ricardo Haselbach von HUBER+SUHNER Australia. „Wir freuen uns, dass unsere lokale Fertigung von HF-Kabelsystemen RMMVA in die Lage versetzte, sein Versprechen gegenüber dem Commonwealth bezüglich der Einbeziehung lokaler Industrie einzulösen.“ 

Dieser Faktor gewinnt immer mehr an Bedeutung, und bei neuen Projekten muss nun ein grösserer Prozentsatz an lokaler Beteiligung nachgewiesen werden.