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Offshore-Windturbinen perfekt überwacht und gesteuert

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Windturbinen können nur dann effizient arbeiten, wenn sie fortlaufend an die äusseren Bedingungen angepasst werden. Eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung können Fiberoptik-Leitungen gewährleisten, nicht nur an Land, sondern auch in Offshore-Windkraftanlagen.

Eine der grossen Herausforderungen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist die Wirtschaftlichkeit. Bei Windkraftanlagen hängt die Wirtschaftlichkeit von vielen Faktoren ab. Dazu gehören der Standort, Standardisierung der Komponenten, die Grösse der Turbinen und Windräder sowie eine möglichst präzise Steuerung der Anlage. Offshore-Windkraftanlagen erzeugen zum Beispiel im Schnitt 50 Prozent mehr Energie als Anlagen vergleichbarer Grösse an Land.
 
Bei der Anlagensteuerung muss die Gondel permanent nach dem Wind ausgerichtet werden. Über die Stellung der Rotorblätter lässt sich bei unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten die Drehzahl über einen weiten Bereich konstant halten. Dazu müssen viele Umwelt- und Betriebsdaten erfasst, verarbeitet und in Form von Steuerbefehlen zurück in die Anlage geschickt werden.

Fiberoptik-Leitungen haben sich als Medium der Wahl für die Datenflut erwiesen. Sie sind unempfindlich gegenüber starken Magnetfeldern, wie sie in der Umgebung von Turbinen herrschen. Ausserdem übertragen sie die Daten so gut wie verlustfrei von der Gondel bis in den Turmfuss.

FO Lösungen für Offshore

Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der Komponenten sind bei Offshore-Anlagen besonders wichtig, weil Wartungstechniker nur mit einem Boot oder Helikopter zur Anlage gelangen können.


Ein führender Hersteller von Windturbinen hat für einen Offshore-Windpark, der in den kommenden Jahren im Westen Europas entstehen wird, HUBER+SUHNER als Lieferanten des Fiberoptik-Datenleitungssystem ausgewählt. Das System verbindet die Datenquellen und steuerbaren Elemente in der Gondel mit dem Datenschrank im Turmfuss. Das System ist nicht nur äusserst zuverlässig und langlebig, sondern lässt sich auch ganz einfach und schnell installieren. Langlebigkeit und Zuverlässigkeit sind bei Offshore-Anlagen besonders wichtig. Denn im Wartungsfall können die Techniker nur mit einem Boot oder Helikopter zur Anlage gelangen. Das verursacht zusätzliche Kosten.
 
Die Lösung besteht aus bewährten Standard-Komponenten, die die Entwickler von HUBER+SUHNER kundenspezifisch in ein Plug-and-Play-System verwandelt haben. Im seltenen Fall einer Wartung muss deshalb nicht das ganze System, sondern nur einzelne Komponenten ersetzt werden. Das minimiert Wartungskosten und Stillstandzeiten und trägt so zu einer wirtschaftlichen Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen bei.